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Arisierung 1935 zur "Telefonbau und Normalzeit AG"

Anonym 26.05.2026

Beschreibung

Während der NS-Zeit wurde das Unternehmen 1933 zunächst in "Nationale Telefon- und Telegraphenwerke" umbenannt, 1935 vollständig "arisiert" und in "Telefonbau und Normalzeit Aktiengesellschaft" umfirmiert. Jüdische Aktionäre und etwa 1.500 jüdische Mitarbeiter wurden gezwungen, das Unternehmen zu verlassen.

Die Firma stand zwischen 1933 und 1935 unter starkem antisemitischem Druck — Boykott-Aufrufe der NSDAP gegen den "jüdischen Konzern" Fuld zwangen die Familie zur formellen Übergabe. 1937 wurde Meta Gadesmann, eine zentrale Vertrauensperson Harry Fulds (er war bereits 1932 in Zürich verstorben), verhaftet. Im Krieg übernahmen 1941 Julius und Hans Thyssen die Kapitalmehrheit; Friedrich Sperl wurde Geschäftsführer. 1944 wurden die Hauptproduktionsstätten in der Frankfurter Mainzer Landstraße und Kleyerstraße durch Bombenangriffe weitgehend zerstört. Aufsichtsratsvorsitzender Carl Goerdeler — eine der zentralen Figuren des Widerstands gegen Hitler — wurde nach dem 20. Juli 1944 verhaftet und 1945 hingerichtet. (Inhalt aus GVIT-Wiki gemäß CC-BY-SA, gekürzt)

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T&N-Markenzeichen (registriert 14. April 1936)

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