Die drei Stationen der Markenidentität nach 1936: das ursprüngliche T&N-Rhombus-Logo (1936-1971), das markante orange-weiße TN-Logo der Telenorma AG (1971-1995), und das übernehmende Bosch-Markenzeichen (ab 1995 als Bosch Telecom).
Markentechnisch markierte 1936 die offizielle Registrierung des T&N-Rhombus als Reichsmarken (Nr. siehe Patentamt-Archiv) den Übergang vom Fuld-Konzern zur "arisierten" Telefonbau und Normalzeit AG.
1971 wurde mit der Umbenennung der Firma in Telenorma AG das moderne orange-weiße Logo eingeführt, das bis zur Bosch-Integration im Einsatz blieb.
Ab 1995 firmierte das Unternehmen als Bosch Telecom GmbH unter dem Markenzeichen des Mutterkonzerns Robert Bosch GmbH.
Während der NS-Zeit wurde das Unternehmen 1933 zunächst in "Nationale Telefon- und Telegraphenwerke" umbenannt, 1935 vollständig "arisiert" und in "Telefonbau und Normalzeit Aktiengesellschaft" umfirmiert. Jüdische Aktionäre und etwa 1.500 jüdische Mitarbeiter wurden gezwungen, das Unternehmen zu verlassen.
TN gibt sich den neuen Namen TELENORMA. Der bisherige T&N-Rhombus wird zum orangen Markenzeichen mit abgerundeten Ecken umgestaltet. Der Konzernumsatz übersteigt 2 Milliarden DM.
T&N feiert das 50-jährige Bestehen und wird offiziell eine der Amtsbaufirmen für die Deutsche Bundespost. Peter Fuld — jüngster Sohn des Firmengründers — nimmt an der Feier teil.
Originalvideo, gezeigt zur 125-Jahre-Feier: Bilder der TN-Hauptverwaltung in Frankfurt und dem Werk im Wandel der Zeit. Eine visuelle Zeitreise von 1899 bis zur Avaya-Ära.
1981 gründeten Robert Bosch GmbH (75,5 %) und AEG-Telefunken (24,5 %) die "Telenorma oHG", die schrittweise die Telefonbau und Normalzeit AG übernahm. 1987 wurde T&N 100%ige Bosch-Tochter mit 17.000 Mitarbeitern und über 2 Mrd. DM Umsatz.
Am 1. April 2000 verkaufte Bosch die Geschäftsbereiche "Private Netze" und "Endgeräte" für 400 Mio. USD an die Investmentgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts (KKR). Aus den ausgegliederten Bereichen entstand die "Tenovis GmbH" mit damals 9.000 Mitarbeitern.